DM Schwimmerischer Mehrkampf

05.-07.06.2025

Deutsche Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf in Düsseldorf

Paula Fieblinger holt sich den Vizetitel in der Rückenkombination

 

Bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf treffen die besten Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer Deutschlands aufeinander. Anders als bei klassischen Meisterschaften entscheidet hier nicht die Leistung auf einer einzelnen Strecke, sondern die Vielseitigkeit der Athletinnen und Athleten. Für den Jahrgang 2013 wurden in diesem Jahr erstmals die Ergebnisse zweier Strecken zu einer Gesamtwertung zusammengefasst. Im Düsseldorfer Rheinbad ging Paula Fieblinger in der letzten Woche der Pfingstferien gleich in zwei Mehrkampfwertungen für die SSG Coburg an den Start. Sie absolvierte sowohl die Rücken- als auch die Krauldisziplinen und wurde jeweils in der Kombination aus 100 und 200 Metern gewertet.


Besonders auf ihren Paradestrecken im Rückenstil überzeugte Paula mit starken Leistungen. Über 100 Meter Rücken schlug sie nach hervorragenden 1:08,82 Minuten an und qualifizierte sich damit souverän für das 50-Meter-Sprintfinale am Sonntag.


Ihre größte Stärke demonstrierte die Nachwuchsschwimmerin jedoch über die doppelte Distanz. Auf den 200 Metern Rücken ging sie das Rennen kontrolliert und taktisch klug an, ohne das hohe Anfangstempo der Konkurrenz mitzugehen. Mit zunehmender Renndauer spielte Paula ihre Ausdauer und Rennerfahrung aus. Auf der letzten Bahn startete sie eine beeindruckende Aufholjagd und zog noch an fast allen Mitstreiterinnen vorbei.

In neuer persönlicher Bestzeit von 2:27,95 Minuten sicherte sie sich schließlich die Silbermedaille in der Kombinationswertung Rücken und damit den deutschen Vizemeistertitel.


Über die Kraulstrecke erreichte sie in der Endwertung Platz 19 und im Sprintfinale Platz 8.


Für die SSG ist nach der deutschen Mehrkampfmeisterschaft auch vor der deutschen Jahrgangsmeisterschaft (Jahrgänge 2008 bis 2012). Sieben von Paulas Teamkolleginnen und Kollegen starten ab dem 9. Juni in Berlin – es ist also weiterhin Daumendrücken und Mitfiebern angesagt.